Schutz vor Gefahr für Kinder (6-11 Jahre)

Ausgangs- und Problemlage

Beleidigung, Provokation und körperliche Übergriffe unter Kindern.

Die Zunahme von solchen Konflikten erfordern neue, zeitgerechte Lösungsmöglichkeiten!

Das ist ein Thema, das nicht nur hin und wieder spektakulär durch die Medien geht sondern das immer mehr Eltern, Lehrkräften und weitere Bezugspersonen von Kindern nachhaltig beschäftigt – und durchaus auch beschäftigen sollte!

Der bestehende soziale Druck auf Kinder, in Kindergärten, Schulen, Horten usw. häusliche Konflikte und Ausgrenzungen bestimmen stetig den Lebensalltag unserer Kinder. Meinungsverschiedenheiten, Streit u.ä. kamen und kommen immer vor, doch welche Lösungsmöglichkeiten gibt es, diese Konflikte zu lösen?

Wie und wo können unsere Kinder die notwendigen Strategien erlernen, die sie befähigen, gewaltfrei aber zielgerichtet diese Konflikte zu lösen? Bei kindlichen Konflikten geht es nicht vorrangig nur um körperlich-gewalttätige Auseinandersetzungen sondern auch um aggressive Strategien zur Durchsetzung egoistischer Ziele. Die können verbale Beleidigungen, üble Nachrede, Mobbing oder die bewusste Überschreitung gegebener sozialer Regeln sein.

Bereits in den ersten Grundschulklassen zeigen sich die Auswirkungen im Verhalten unserer Kinder und es sollten spätestens hier und jetzt Präventionsmaßnahmen durchgeführt werden – besser noch im Kindergartenalter-. So können vorbestimmte Verhaltensmuster und mögliche negative Konfliktstrategien an ihrer Ausprägung gehindert werden bzw. sich nicht weiter verfestigen.

Die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrkräften, ErzieherInnen u.a. schaffen günstige Bedingungen, um verantwortungsbewusst an einer gewaltfreieren, fairen Zukunft unserer Kinder zu bauen.


Unsere Zielsetzung

· Förderung von motorischen und allgemeinen Wahrnehmungsfähigkeiten

· Förderung des sozialen Umgangs untereinander

· Veränderung von Mimik, Gestik und Bewegung ( Vermeidung von Opferdarstellung )

· Abgrenzung durch deutliches „NEIN“-sagen

· Respekt zu haben gegenüber sich selbst und anderen

· Erlernen von Ausdrucksfähigkeiten und aktivem Zuhören

· Förderung von Kommunikationsfähigkeiten

· Erfahrung von alternativen Umgangsformen bei Konflikten

· Befähigung zu selbständigem Denken und Handeln

· Förderung der Gruppen- und Teamfähigkeit von Kindern


Unsere Lerninhalte

· Wahrnehmungsschulung

· Selbstverteidigungstechniken

· Konfliktsteuerung ( körperlich und verbal )

· Rollenspiele

· Stimmtraining

· Selbstbehauptung

· Themenarbeit zu Gewalterfahrung(en) und Verletzung(en)


Unser Training

Das Kindertraining ab 6 Jahren, welches wir in unserer Kampfkunstschule ( auf Wunsch auch

außerhalb ) durchführen, stützt sich auf vier große Säulen:

 

1. Wahrnehmung:

da Kinder besonders durch Lockmittel in gefährliche Situationen geraten können, trainieren wir äußerst intensiv in Form von Rollenspielen. Hierbei werden die Kinder durch spezielle Übungen dahingehend geschult, für sie gefährliche Situationen zu erkennen und entsprechend präventiv zu reagieren.

 

2. Körperbeherrschung:

Durch unser spezielles Trainingskonzept verbessern sich nachhaltig die motorischen Grundfähigkeiten, Die Schnelligkeit, die Balance und die allgemeine Beweglichkeit. Die Konzentrationsfähigkeit steigt merklich an.

 

3. Selbstverteidigung:

Durch die nonverbale Kommunikation signalisieren Kinder entweder den „Opfertyp“ oder „Hände weg“ Die beste Verteidigung ist das Aussenden von Signalen, die den Angriff schon im Vorfeld verhindern. Um eben diese lebenswichtigen Signale Aussenden zu können, bedarf es der Übung und der inneren Überzeugung, sich im äußersten Notfall auch zur Wehr setzen zu können. Unser Training vermittelt dies!

 

4. Das Auspowern:

In jeder Unterrichtsstunde findet ein intensives Training am Sandsack und an Schlagpolstern statt. Hierbei stärken die Kinder nicht nur ihre Muskulatur sondern haben gleichsam die Möglichkeit, ihre Kraft in Form von sportlicher Betätigung Abzubauen und finden somit einen adäquaten Ausgleich zum üblichen Kinderalltag.